auerberg-triathlon.de

Presse

Schongauer Nachrichten vom 19.08.03
Kurzentschlossener Start und nach dem Schwimmen die Überholspur
Für heimische Athleten eine Herausforderung
Dabei sein Ehrensache

Kreisbote vom 20.08.03
4. Auerberg Triathlon



Kurzentschlossener Start und nach dem Schwimmen die Überholspur

Ullrich Nieper gewinnt Auerberg-Triathlon - 250 Teilnehmer

VON DIETMAR FRIEBEL

Schongau/Bernbeuren - Er kam, sah- und siegte: Ullrich Nieper vom PZM Team SC Riederau wusste am Vortag noch gar nicht, ob er beim Auerberg-Triathlon des Triteams Schongau überhaupt dabei sein würde. In den späteren Nachmittagsstunden meldete er sich erst an. Um Vorsitzenden Josef Zeller artig zu danken, dass er ihn überhaupt noch für einen Start zugelasssen hatte. Was er drauf hat, unterstrich der 37-Jährige beim Wettbewerb. In 2:01:53 Stunden gewann Ullrich Nieper den Auerberg-Triathlon vor der gesamten Konkurrenz. Und somit gab es in der vierten Auflage des immer beliebter werdenden Wettbewerbs schon den vierten verschiedenen Sieger.


Aufholjagd brachte Claudia
Frank Überraschungssieg


Und einen neuen Streckenrekord. Denn wider Erwarten übertraf der Mann vom Ammersee die Bestmarke von Martin Thiede von 2001 um fünf Sekunden. Neue Siegerin auch bei den Damen: Claudia Frank vom WSV Bad Tölz war in 2:17:03 Stunden als Erste im Ziel. Die 33-Jährige startete beim Radfahren und auf der Laufstrecke eine tolle Aufholjagd.


Lokalmatador Martin Thiede konnte das hohe Tempo, das der spätere Sieger vor legte, diesmal nicht mitgehen. Auf Rang fünf war der Hohenpeißenberger in 2:06:47 Stunden angesichts eines total verpatzten Schwimm-Einsatzes allerdings vollauf zufrieden. "Im Wasser war es furchtbar", gestand Thiede, "ich hatte schwere Arme und im Magen war mir auch nicht wohl". Um so überraschter war er, dass es anschließend doch so gut lief und dass er um Platz fünf das Duell gegen Martin Wintersteiner vom WSV Bad Tölz nach Verlusten beim Radeln auf der Laufstrecke doch noch gewann.


Voll des Lobes war nach dem Wettbewerb der spätere Sieger. "Das Schwimmen war schön, die Radstrecke selektiv und sehr schnell, und auch die Laufstrecke war sehr anspruchsvoll. Das hat mir schon gefallen", schwärmte Ullrich Nieper, der auch von der perfekten Organisationsarbeit beeindruckt war. Trotzdem 250 Teilnehmer nahezu eine Hundertschaft an Helfern nötig machten und die Rennen in zwei Etappen gestartet wurden. Erst die Herren jenseits der Vierzig und die Damenklassen, anschließend die Elite bis 40 Jahre.


Schlingpflanzen und
umgekipptes Wasser


Beeindruckt war auch Claudia Frank. Weniger allerdings vom Wasser im Haslacher See. "An den Händen hatten ich andauernd Pflanzen, und das Wasser hat gestunken. Ich laube, das ist angesichts der Hitze umgekippt". Um so begeisterter sprach sich die hübsche 33-Jährige vom Radeln und Laufen aus. "Das waren tolle Strecken und da bin ich sehr gut vorwärts gekommen", strahlte Claudia Frank, die nie damit gerechnet hatte, dass sie als Erste im Ziel ankommen würde. "Weil ich vorige Woche noch bei der deutschen Meisterschaft in Kulmbach dabei war, habe ich geglaubt, dass ich platt bin", so Frank, "aber es ist so gut gelaufen wie noch nie".



Rundum betreut und
perfekte Organisation


Für eine Rundum-Betreuung von Athleten und den vielen Besuchern sorgten Vorsitzender Josef Zeller vom Schongauer Tri-Team mit seinen Kollegen und den vielen Helfern. Bernbeurens Bürgermeister Heimo Schmid war Schirmherr und schickte die Athleten auf die Strecke, Wolfgang Ahrens führte fachmännisch durch den Wettkampf, Bernbeurens Blaskapelle spielte auf, und die Sambagruppe Pura Vida sorgte für Abwechslung. Dass so viele Teilnehmer kamen, ist mit der Zugehörigkeit zum Oberbayern-Cup zu begründen. Der Auerberg-Triathlon gehört mit seinen olympischen Distanzen inzwischen angesichts der Anstrengungen im Schongauer Tri-Team zu den nationalen Großveranstaltungen.




Für heimische Athleten eine Herausforderung

Durchsteh-Vermögen auf dem langen Weg ins Ziel - Einzelkämpferin Christiane Jocher

Schongau/Bernbeuren _ Der Auerberg-Triathlon war auch heuer wieder Sache der heimischen Athleten. Viele Starter scheuten sich nicht, sich der Herausforderung zu stellen. Wenn sie auch nicht, wie beispielsweise Martin Thiede, zu denen gehörten, die um den Sieg in Frage kamen. Zu den Finishern zu gehören, das war wichtig. urchzustehen und alle Anforderungen zu meistern.

Im Kreis der 187 teilnehmenden Herren überzeugte Thomas Landes in 2:19:39 Stunden mit einem 44. Gesamtplatz. Für den Bereich der TM 30 wurde der Altenstadter, der für Schongaus Tri-Team startete, Siebter. Hans Pfanzelt vom TSV ernbeuren wurde in 2:25:58 Stunden 68. und kam in der Klasse TM 40 als Elfter im Ziel an.

Dabei sein war wichtig, den inneren Schweinehund überwinden und anzukommen machte Thomas Buchmüller vom Tri-Team Schongau zufrieden. 2:34:54 Stunden benötigte der 114. der Gesamtwertung und 20. der TM 30. Ähnlich Dr. Ernst Weeber vom TSV Steingaden. Er startete in der Klasse TM 50, wo er im Kreis vieler Spezialisten in 2:41:34 Stunden den beachtlichen sechsten Platz belegte und gesamt als 128. ins Ziel kam.


Etwas weiter hinten war Michael Schütz vom Schongauer Tri-Team auf Rang 143 angesiedelt. In 2:47:42 Stunden belegte er in der TM 40 Platz 28. 174. der Gesamtwertung und 50. der TM 35 wurde Roland Bartesch vom TSV Bernbeuren in 2:58:44 Stunden. Auch Peter Gülsdorf vom SV Hohenfurch bewies in 2:59:30 Stunden Durchstehvermögen. 175. gesamt und 32. der TM 40 wurde der Athlet von der Schönach. Hans Hartung vom TSV Schongau erreichte in 3:12:30 Stunden als 183. das Ziel und belegte in der Klasse TM 60 sogar den dritten Platz.

Christiane Jocher vom Schongauer Tri-Team war bei den Damen lokale Einzelkämpferin. Platz 20 belegte sie im Kreis der 33 Damen, in der TW 24 verpasste Christiane Jocher in 2:49:39 Stunden einen Medaillenplatz nur knapp. 27:19 Minuten auf der 1500 Meter langen Schwimmstrecke, ihrer Parade-Disziplin, 1:29:43 Stunden angesichts einer Panne beim 42 km Radeln, und 52:37 Minuten auf der 10 000 Meter Laufstrecke waren ihre Durchgangszeiten. df




Dabei sein Ehrensache

Thomas Landes verfehlt eigene Messlatte

Schongau/Bernbeuren - In einer Zeit unter 2:15:00 Stunden wollte es Thomas Landes schaffen, doch es hat nicht gereicht. In 2:19:39 Stunden belegte der Triathlet aus Altenstadt beim Auerberg-Triathlon den 44. Platz und wurde in der TM 30 Siebter. Dass er um die Spitzenplätze nicht dabei sein würde, war Thomas Landes ohnehin klar. "Für mich ist das eine Herausforderung, die eigenen Grenzen kennen zu lernen", so der Altenstadter. "Im Wettkampf strengt man sich noch mehr an, wenn es im Vergleich mit der Konkurrenz geht".

Dass Thomas Landes beim Auerberg-Triathlon dabei ist, war für ihn Ehrensache. "Wenn schon ein Wettkampf vor der Haustüre gestartet wird, dann muss man dabei sein", zählte er auch die Favoriten auf: Nieper, Thiede, Schmitt und Wintersteiner hatten seiner Meinung nach alle das Zeug, als Sieger durchs Ziel zu gehen.

Dass laut dem Reglement bei Wassertemperaturen über 23 Grad ohne Neoprenanzüge geschwommen wird, sah Thomas Landes vielleicht als keinen Nachteil. "Aber heute ist es nicht so warm und da könnte durchaus ein neuer Streckenrekord möglich sein", glaubte er, dass die Besten verlorenes Terrain beim Schwimmen auf der Lauf- und Radstrecke gut machen könnten. Den Teilnehmern über 50 Jahre war frei gestellt, Neoprenanzüge zu tragen. df




4. Auerberg Triathlon

250 Triathleten am Start - Triathlon- Team Schongau schlägt sich wacker

Auerberg - Die große Hitze der vergangenen Wochen war vorbei, viele Starter atmeten bei angenehmen Sommertemperaturen deutlich auf, Sie wurden nicht, wie bei den Triathlonveranstaltungen der letzten Wochen in Deutschland, durch den Glutofen geschickt. Der Haslacher See war 26 Grad warm, der Himmel noch bedeckt. Insgesamt waren 250 Triathleten am Start.

Das dritte Jahr in Folge brachte die Triathlonabteilung des TSV Schongau die Veranstaltung souverän über die Bühne. Großes Lob gab es wieder von Seiten der Teilnehmer für den runden Ablauf des Wettkampfs, der durchaus international geprägt war. Spielte noch die heimische Bernbeurer Blaskapelle vor dem Start die Bayernhymne, machte später die Sambagruppe Pura Vida beim Rad fahren und Laufen den Sportlern Beine. Unter diesen waren auch Antony Perron aus Australien sowie Leigh Plowman aus den USA.

Die Titelverteidiger Jochen Stelzer und Sirnone Aumann waren nicht im Feld: So gab es neue Gesamtsieger: Ulrich Nieper vom PZM Team Riederau gewann in der Zeit von 2:01:53 Stunden, danach folgte in 2:02:49 Stunden Christoph Schmitt, ebenfalls Riederau. Dritter wurde Stefan Schachner vom SV 05 Würzburg mit 2:06:32 Stunden. Die Riederauer Triathleten dominierten somit auch die Mannschaftswertung.

Bei den Frauen stand Claudia Frank vom W SV Bad Tölz (2:17:03 Stunden) ganz obenauf dem Treppchen. Im vergangenen Jahr hatte sie noch mit dem zweiten Rang vorlieb nehmen müssen. Diesen belegte heuer Beate Kleindienst aus Riederau mit der Zeit von 2:21:59 Stunden, zwei Minuten vor ihrer Teamkameradin Christine Grammer. Sieger in der Damen- Team- wertung wurde der WSV Bad Tölz.

Auf Grund der hohen Wassertemperatur war das Schwimmen mit Neoprenanzug nicht gestattet. Wegen der großen Teilnehmerzahl wurde in zwei Gruppen gestartet.

Um 9 Uhr wurden zuerst alle Frauen und die Männer ab der AK 50 auf die 1 500 m lange Schwimmstrecke geschickt, Im zweiten Startfeld folgten acht Minuten später die restlichen Triathleten.

Die Zuschauer hatten vom Badegelände des Haslacher Sees einen guten Überblick über das Wettkampfgeschehen, Im See war ein mit Bojen ausgestecktes Viereck : zweimal zu umschwimmen. Auf der selektiven Radstrecke, die über Burggen, die Dessau und Bernbeuren führte, kamen die Fahrer drei Mal am See vorbei. Zu Fuß mussten die Triathleten wiederum zwei Runden a fünf Kilometer zurücklegen, bevor sie im Ziel auf der Liegewiese einliefen.

Hier wurden auch die Sieger vom Bernbeurer Bürgermeister um Schirmherrn der Veranstaltung Heimo Schmid geehrt. Unterstütz wurde er von Paul Huber, zweiter Bürgermeister von Schongau, dem BLSV Kreisvorsitzenden Bruno Beer sowie von Hilmar Heuberger einem der Hauptsponsoren.

Auch die Veranstalter, des Triathlon- Team Schongau schickte einige Mitglieder an den Start. Beste war auf Platz fünf im Gesamtklassement Martin Thiede in 2:06:47 Stunden. Den siebten Platz in de TM 30 erreichte Thomas Landes 2:19:39 Stunden. Pech hatte Thomas Buchmüller. Zwei Reifenpannen kosteten ihm viel Zeit. Der Teil- nehmer bei den Deutscher Meisterschaften über die Lang- und Halbdistanz verlor damit entscheidende Minuten für die Mannschaftswertung. Bei den Frauen belegte Christiane Jocher den 4 Platz in der TW 25 {2:49:39). kb

(c) 2003 - 2012 Tri-Team Schongau (webmaster)
Letzte Änderung: 5.2.2012